Hörbuchsprecher – Sein oder Nichtsein: Die Kunst, Literatur in lebendige Sprache zu übertragen

Titel: Hörbuchsprecher - Sein oder Nichtsein: Die Kunst, Literatur in lebendige Sprache zu übertragen
Autor: Peter Eckhart Reichel
Produkttyp: Ungekürztes Hörbuch
Erschienen: 2026
Format: mp3, 128 kbit/s
Gelesen von: Dana Maria Dewerny
Spieldauer: 3 Std. und 7 Min.
Download: 14 Tracks

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Thalia

Inhaltsangabe

  1. Einführung
  • „Because I have a voice!“
  1. Sprecher, Berufssprecher, Interpreten
  • Wer oder was ist glaubwürdig?
  • Die Vorbereitung der Sprechers oder: Warum ist Hörbuchsprechen eine Kunst?
  1. Sprech- und Stimmübungen
  • Warmup
  • Stimme und Körper aufwärmen
  • Lippenflattern
  • Unterkieferübungen
  • Zungenübungen
  1. Körperhaltung und Atemtechnik
  • Räuspern und Husten
  • Schadstoffe und Gifte
  • Erkältung
  • Gemütszustände
  • „Die Stimme ist kein Neutrum“
  1. Wie werde ich Hörbuchsprecher?
  • „Fräulein Else“
  • Was muss ein Hörbuchsprecher alles können?
  • Warum also ist Vorlesen eine Kunst?
  1. Storytelling: oder die Kunst des Erzählens
  • Die Macht der Geschichten
  • „Der Prozess“
  • Die drei Akte
  1. Erzählperspektiven
  • Der Ich Erzähler
  • Der Neutrale Erzähler
  • Der Personale Erzähler
  • Der auktoriale Erzähler
  • Der homodiegetische Erzähler
  • „Schachnovelle“
  1. Interpretation
  2. Sprechstile
  • Sprache und Diktionen
  1. Die Vorbereitung auf eine Hörbuchaufnahme
  • Textanalyse
  • Punktuelles Vorbereitungsschema
  • Rollenspiele
  • Sprechrhythmus und Sprechgeschwindigkeit
  • 7-38-55
  • Studioaufnahme-Tipps
  1. Voice Acting-Übungen, oder: Der Ton macht die Musik
  2. Ton, Gestaltungstechnik, Intonation und Sprechhaltung erforschen
  • Ton
  • Gestaltungstechnik
  • Intonation
  • Sprechhaltung erforschen
  • Mit konträren Sprechhaltungen arbeiten
  1. Pausen, Zäsuren, Höreindrücke, Sprechkünstlerische Leistungen
  2. Der Hörbuch-Markt in Deutschland
  • Schlussbemerkung

Infotext:

„Gute Literaturinterpreten sind immer Sprach-Künstler. Sie transportieren Inhalte vom gedruckten Wort in gehörte Sprache – im Idealfall so, dass man beim Zuhören gar nicht auf die Idee kommt, der Inhalt könnte überhaupt den Umweg übers Schriftbild gegangen sein: Jemand erzählt mir einfach eine Geschichte. Und das nicht nur Wort für Wort. Eine Geschichte besteht aus lauter Emotionen, aus Gedanken, aus Zwiegesprächen, aus turbulenten oder brutalen oder beschaulichen Bildern. Das alles möchte ein Zuhörer selbst miterleben. Ein guter Erzähler, dem ich gerne zuhöre, vermittelt mir jeden Subtext: Die Freude, das Grauen, die Langeweile, die Überheblichkeit, die Hilflosigkeit, die Kränkung – und den Humor, vielleicht die schwierigste Gratwanderung von allen. Aber nicht jeder professionelle Sprecher, nicht jede prominente Schauspielerin ist automatisch auch für dieses Medium gut vorbereitet.“

Dieser Leitfaden richtet sich an alle Literaturinterpreten, die ihre Stimme im Hörbuchbereich, in Podcasts oder auf Leseveranstaltungen einbringen möchten. Vermittelt werden Grundkenntnisse des Sprecherberufs, sowie zahlreiche Tipps über Stimmbildung, über unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten, über Modulation und Sprechstil, Stimm- und Sprechtrainingsübungen, Ton und Intonation, Textanalyse und Storytelling. Voice-Acting-Übungen werden dabei helfen, eventuelle Interpretationsschwierigkeiten in Eigenregie zu beheben. Vermittelt wird zudem ein Einblick in die Praxis des Sprecheralltags.

„Hörbuchsprecher – Sein oder Nichtsein: Die Kunst, Literatur in lebendige Sprache zu übertragen“ ist auch als E-Book in den bekannten digitalen deutschsprachigen Buchhandelsforen erhältlich. Darin findet ihr zusätzlich viele nützliche Sprechübungen, Adressen von Sprecheragenturen, Hörbuchverlagen und Aufnahmestudios. Dieses Hörbuch enthält Ausschnitte aus „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler, gesprochen von Sabrina Worsch, „Der Prozess“ von Franz Kafka, gesprochen von Moritz Brendel – und  „Schachnovelle“ von Stefan Zweig, gelesen von Martin Umbach. Coverdesign unter Verwendung eines Fotos von OddOne Audio, Berlin. Coverschrift gesetzt aus der Sitka. Schlussmusik: Goldberg Variations, BWV 988 – 19 – Variatio 18 a 1 Clav. Canone alla Sexta, gespielt von Kimiko Ishizaka.

Die Sprecherin:

Dana-Maria Dewerny, die gebürtige Berlinerin begann ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und beendete sie mit dem Diplom als Opernsängerin. Nach vielen Jahren auf der Opernbühne  im In- und Ausland einschließlich der jahrelangen Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen,  entschied sie sich 2019 ihren Fokus auf die Arbeit vor dem Mikrofon zu setzen. Sie absolvierte eine zusätzliche Ausbildung als Schauspielerin und Sprecherin und arbeitet seitdem als Hörbuch-, Hörspiel- und Synchronsprecherin. Für die hoerbuchedition words and music sprach sie bisher „Landparte“ von Eduard von Keyserling, „Rappaccinis Tochter“ von Nathaniel Hawthorne, „Die Biene Maja“ von Waldemar Bonsels und ist auch in einer der beiden Hauptrollen des Hörspiels „Im Palast um vier Uhr früh“ des Autors zu hören.

Der Autor:

Peter Eckhart Reichel kam über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Hörspiel- und Feature-Autor zum „Künstlerischen Wort“. Seit 1996 arbeitet er als freier Autor, Wortregisseur, Dozent und Hörbuchproduzent. 2007 gründete er den eigenen unabhängigen Hörbuchverlag: hoerbuchedition words and music. Seit 1996 sind bisher über 200 Hörbuch-, Hörspiel-, oder Rundfunkaufnahmen unter seiner Mitwirkung entstanden. Viele dieser Audioproduktionen wurden als Hörbücher veröffentlicht und sind größtenteils auch im Buchhandel erhältlich. Einige erhielten renommierte Auszeichnungen, u. a. durch die Juroren der hr2-Hörbuchbestenliste oder wurden vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen als „Hörbuch des Monats“ ausgezeichnet und in zahlreichen Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder im Kultur-TV (3sat/kulturzeit) rezensiert. Es folgten in den Jahren 2008 und 2011 auch zwei Nominierungen für den Deutschen Hörbuchpreis.

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