Weihnachtsgeschichten rund um den Tannenbaum

Titel: Weihnachtsgeschichten rund um den Tannenbaum
Autor: Hans Fallada
Produkttyp: Ungekürztes Hörbuch
Erschienen: 2026
Format: mp3, 128 kbit/s
Gelesen von: Dana-Maria Dewerny
Spieldauer: 1 Std. und 19 Min.
Download: 4 Tracks

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Thalia

Inhaltsangabe

  1. Lüttenweihnachten
  2. Der parfümierte Tannenbaum
  3. Der gestohlene Weihnachtsbaum
  4. Weihnachten in Berlin

Infotext:

Hans Fallada hat den Zauber, das Lachen und die Wehmut des Weihnachtsfestes in diesen bekannten Erzählungen festgehalten. Seine Geschichten beschreiben oft eine magische Kindheitswelt und den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten.

  1. Lüttenweihnachten

Die stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte von Hans Fallada (1893-1947) erzählt von einem alten Brauch der Kinder in Baumgarten, den Tieren ein eigenes Weihnachtsfest auszurichten. Dafür müssen Friedrich und seine Freunde heimlich im Wald einen Baum fällen …

  1. Der parfümierte Tannenbaum

Der Protagonist Johannes Pinneberg kauft für seine junge Familie ein kleines Tannenbäumchen im Topf, das später eingepflanzt werden und mit seinem Sohn „Murkel“ wachsen soll. Das Bäumchen entpuppt sich aber als „Blender“, dem die Wurzeln abgeschnitten wurden, und bereitet der Familie einige Probleme.

  1. Der gestohlene Weihnachtsbaum

Was tun, wenn Weihnachten kurz vor der Tür steht und immer noch kein Baum im Haus ist? Seitdem der Förster Kniebusch den Herrn Rogge beim „Besorgen“ eines Weihnachtsbaumes im Forst erwischt hat, und der eine saftige Strafe zahlen musste, sind die Beiden nicht mehr gut aufeinander zu sprechen. Nur allzu gerne würde Kniebusch den Rogge wieder auf frischer Tat ertappen. Und woher sonst soll Familie Rogge – bei klammer Haushaltskasse – einen Baum zum Weihnachtfest herbekommen. Herr Rogge macht sich schon seit Wochen so seine Gedanken.

  1. Weihnachten in Berlin

Hans Fallada erzählt von einer Weihnacht in Berlin um 1900, seine Erzählung ist wie eine Erinnerung, die wir alle gerne hätten: ein Weihnachten aus vergangener Zeit, voll aufgeregter Beschäftigung und Vorbereitung, voll gespannter Vorfreude und liebevoller Gemeinsamkeit – und der rechten Balance aus Drama und Versöhnung. Doch Fallada liefert keine gemütlich kitschige Utopie einer heilen Weihnachtswelt, vielmehr zeigt seine Erzählung uns den Wert von familiären Traditionen und vom liebevollen und rücksichtsvollen Um­gang miteinander, sei es zu Weihnachten oder im Alltag.

Die Sprecherin:

Dana-Maria Dewerny, die gebürtige Berlinerin begann ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und beendete sie mit dem Diplom als Opernsängerin. Nach vielen Jahren auf der Opernbühne  im In- und Ausland einschließlich der jahrelangen Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen,  entschied sie sich 2019 ihren Fokus auf die Arbeit vor dem Mikrofon zu setzen. Sie absolvierte eine zusätzliche Ausbildung als Schauspielerin und Sprecherin und arbeitet seitdem als Hörbuch-, Hörspiel- und Synchronsprecherin. Für die hoerbuchedition words and music sprach sie bisher „Landparte“ von Eduard von Keyserling, „Rappaccinis Tochter“ von Nathaniel Hawthorne, „Die Biene Maja“ von Waldemar Bonsels und ist auch in dem Ratgeber-Hörbuch:„Hörbuchsprecher – Sein oder Nichtsein: Die Kunst, Literatur in lebendige Sprache zu übertragen“ zu hören. Außerdem wirkte sie in einer der beiden Hauptrollen des Hörspiels „Im Palast um vier Uhr früh“ des Autors Peter Eckhart Reichel mit.

Der Autor:

Hans Fallada, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen, wurde am 21. Juli 1893 in Greifswald geboren, besuchte das humanistische Gymnasium, machte eine landwirtschaftliche Lehre und arbeitete u.a. als Hofinspektor, Buchhalter, Adressenschreiber, Annoncensammler und Verlagsangestellter. 1920 wurde sein erster Roman ›Der junge Goedeschal‹ veröffentlicht, ab 1931 lebte Fallada als freiberuflicher Schriftsteller. Der vielfach übersetzten Roman ›Kleiner Mann – was nun?‹ (1932) machte Fallada über Deutschland hinaus bekannt. Während der Zeit des Faschismus lebte er als »unerwünschter Autor« zurückgezogen in Mecklenburg, 1945 zog er nach Berlin um, wo er am 5. Februar 1947 starb.

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